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Nizza ist für mich einer der besten Ausgangspunkte, wenn du die Côte d’Azur nicht nur für einen kurzen Städtetrip besuchen, sondern gleich mehrere der schönsten Orte der Region entdecken möchtest.
Du hast die Altstadt und das Meer direkt vor der Tür, kannst morgens durch kleine Gassen schlendern und bist gleichzeitig mit Zug oder Bus innerhalb kurzer Zeit in Monaco, Èze, Menton, Cannes oder Villefranche-sur-Mer.
Wir haben im August 2026 eine Woche in Nizza verbracht und die Stadt als Basis für unsere Ausflüge genutzt. Einen Mietwagen brauchst du dafür meiner Meinung nach überhaupt nicht. Im Gegenteil: Gerade entlang der Küste kommst du mit Zug und Bus unkompliziert von Ort zu Ort.
In diesem Artikel zeige ich dir, wie ich 7 Tage in Nizza planen würde, nachdem ich die Route selbst ausprobiert habe. Einige Dinge würde ich genauso wieder machen, bei anderen würde ich heute etwas früher starten oder den Tagesablauf leicht verändern.
7 Tage Nizza im Überblick

Wir haben unsere Tage ungefähr so gestaltet:
Tag 1: Ankommen und Nizza kennenlernen
Tag 2: Tagesausflug nach Monaco
Tag 3: Nizza, Altstadt und Strand
Tag 4: Èze und Menton
Tag 5: Tagesausflug nach Cannes
Tag 6: Villa Ephrussi de Rothschild und Villefranche-sur-Mer
Tag 7: Noch einmal Nizza genießen
Damit bekommst du eine schöne Mischung aus Stadt, Strand, kleinen Küstenorten und Ausflügen, ohne jeden Tag komplett durchzutakten.
Wir waren Ende August unterwegs. Gerade im Hochsommer würde ich dir allerdings empfehlen, früh in den Tag zu starten. Die Côte d’Azur ist im Juli und August unglaublich beliebt. Morgens sind die Straßen noch angenehm ruhig, während es ab dem späten Vormittag teilweise richtig voll wird.
Tag 1: Ankommen und die ersten Stunden in Nizza genießen
Wir sind mit Eurowings von Berlin nach Nizza geflogen und am Nachmittag angekommen, begleitet von einem ordentlichen Gewitter. Der berühmte Anflug auf die Côte d’Azur fiel bei uns deshalb leider etwas weniger spektakulär aus als erhofft.
Nach der Ankunft ging es zunächst zu Nestor & Jeeves ins Carré d’Or, wo wir unkompliziert die Schlüssel für unser Apartment abholen konnten.
Unsere Unterkunft war ein Studio direkt am Vieux Nice und für eine Woche eine richtig gute Ausgangslage. Besonders schön war der Balkon mit Blick über den Jardin de la Bourgada bis in Richtung Place Masséna. Dazu hatten wir eine eigene Küche und – im August besonders wichtig – eine Klimaanlage.
Viel entscheidender war für mich aber die Lage. Vom Apartment brauchten wir ungefähr sieben Minuten zu Fuß bis zum Meer und etwa acht Minuten bis zum Place Masséna. Dadurch konnten wir innerhalb von Nizza fast alles zu Fuß erledigen. Und das Ganze war für Côte d’Azur Verhältnisse recht günstig mit 800€ die Woche.
Mein Tipp: Achte in Nizza besonders auf die Lage deiner Unterkunft

Wenn du mehrere Tage bleibst, würde ich lieber eine kleinere Unterkunft in zentraler Lage nehmen als eine größere Wohnung weit außerhalb.
Nizza ist eine wunderbare Stadt zum Laufen. Mal eben durch die Altstadt schlendern, ein Eis holen, abends zum Meer gehen oder spontan noch zum Sonnenuntergang an die Promenade, all das macht viel mehr Spaß, wenn du nicht jedes Mal auf Bus oder Tram angewiesen bist.
Nachdem wir unser Apartment bezogen hatten, ging es zunächst zum Monoprix für die ersten Einkäufe. Anschließend haben wir uns in der Altstadt bei Café du Vieux Nice eine Pinsa geholt und sind noch einmal zur Promenade gelaufen.
Für den ersten Tag würde ich generell nicht zu viel planen. Nutze den Abend lieber, um anzukommen und einen ersten Eindruck von Nizza zu bekommen.
Tag 2: Tagesausflug von Nizza nach Monaco
Für deinen zweiten Tag würde ich direkt einen der bekanntesten Ausflüge der Côte d’Azur einplanen: Monaco.
Von Nizza kommst du unkompliziert mit dem Zug ins Fürstentum. Im Hochsommer gibt es allerdings einen Punkt, den ich nach unserer Erfahrung wirklich ernst nehmen würde:
Fahre so früh wie möglich nach Monaco

Wir hatten einen Zug gegen 10:20 Uhr genommen und sind in Nice Riquier zugestiegen. Zu diesem Zeitpunkt war der Zug bereits so voll, dass man kaum noch hineinkam.
Auf der weiteren Strecke konnten in Orten wie Èze und Beaulieu teilweise überhaupt keine weiteren Fahrgäste mehr einsteigen.
Wenn du im Juli oder August unterwegs bist, würde ich deshalb deutlich früher starten und möglichst bereits in Nice Ville einsteigen.
Monaco zu Fuß entdecken
In Monaco angekommen, kannst du zunächst in Richtung Hafen laufen und anschließend die verschiedenen Stadtteile erkunden.
Wir haben uns mittags bei Steak ’n Shake direkt am Hafen hingesetzt. Es ist natürlich Fast Food, aber die Lage ist gut und besonders die Milchshakes waren für eine kleine Pause perfekt.
Danach ging es weiter in Richtung Fürstenpalast. Rund um Monaco-Ville findest du hübsche kleine Gassen und einige richtig schöne Aussichtspunkte über das Fürstentum und das Meer. Natürlich gehört bei einem ersten Besuch auch Monte-Carlo dazu.
Hier wird Monaco seinem Ruf ziemlich schnell gerecht: Luxusboutiquen, teure Autos, riesige Yachten und das berühmte Hôtel de Paris. Im August war es allerdings unglaublich voll. Vor dem Hôtel de Paris wurden Besucher teilweise sogar gebeten weiterzugehen, damit sich keine größeren Menschenansammlungen bilden.
Nutze die kostenlosen Busse in Monaco
Monaco sieht auf der Karte klein aus, durch die Höhenunterschiede kommen aber schnell einige Kilometer zusammen.
Praktisch sind deshalb die kostenlosen Busse, die dir einige Laufwege und Höhenmeter ersparen können.
Ganz ohne Laufen funktioniert Monaco trotzdem nicht, bequeme Schuhe würde ich auf jeden Fall einpacken.
Nachmittag am Larvotto Beach

Nach Sightseeing hatten wir irgendwann genug von Stadt und Menschenmassen und sind zum Larvotto Beach gelaufen.
Und der hat mich tatsächlich positiv überrascht.
Das Wasser ist wunderschön, dahinter stehen moderne Gebäude und Palmen und insgesamt hat die Kulisse fast ein bisschen Miami Feeling. Einige Bäume bieten zumindest ein wenig natürlichen Schatten.
Wenn du Monaco zum ersten Mal besuchst und neben Monte-Carlo auch Monaco-Ville, den Fürstenpalast und den Strand sehen möchtest, würde ich einen kompletten Tag dafür einplanen.
Tag 3: Nizza entdecken
Nach dem Ausflug nach Monaco würde ich den nächsten Tag komplett Nizza widmen. Und wenn du es schaffst, lohnt sich frühes Aufstehen.
Wir waren einmal bereits gegen 6:20 Uhr am Strand, um den Sonnenaufgang zu sehen. Zu dieser Uhrzeit fühlt sich Nizza völlig anders an als am Nachmittag. Die Promenade ist ruhig, die Stadt erwacht langsam und von den Menschenmassen des Tages ist noch kaum etwas zu sehen.
Zum Schwimmen war es am frühen Morgen selbst im August überraschend frisch, aber allein für die Stimmung hat es sich gelohnt.
Frühstück und Bummel durch Nizza
Anschließend kannst du gemütlich frühstücken gehen. Danach würde ich mich einfach durch die Stadt treiben lassen.
Genau darin liegt für mich ein großer Teil des Charmes von Nizza. Du musst nicht von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit hetzen.
Schlendere durch Vieux Nice, laufe über den Place Masséna und schau beim Cours Saleya vorbei. Auch einen Abstecher zum berühmten Hôtel Negresco würde ich bei einem ersten Besuch einplanen.
Wenn du gerne shoppen gehst, kannst du außerdem im Einkaufszentrum Nicetoile vorbeischauen.
Mittag mit Meerblick

Einer meiner liebsten Tipps aus unserer Woche ist die Waka Bar. Wir wollten unbedingt einmal direkt mit Blick auf das Meer sitzen und haben am Nachmittag auf der oberen Etage einen richtig guten Platz bekommen.
Ich würde eher vormittags oder mittags kommen. Später am Tag wird es entsprechend voller.
Danach kannst du noch einmal über den Cours Saleya schlendern. Kurz vor Marktende hatten wir dort sogar geschnittenes Obst für wenige Euro bekommen.
Nachmittag am Strand von Nizza

Für den Nachmittag gehört bei einer Sommerreise natürlich der Strand dazu.
Dabei solltest du wissen, dass Nizza keinen klassischen Sandstrand hat. Der Strand besteht aus größeren Kieselsteinen und der Einstieg ins Meer kann teilweise ziemlich steil sein. Badeschuhe würde ich unbedingt mitnehmen!
Besonders bei stärkerem Wellengang ist es gar nicht so einfach, wieder aus dem Wasser zu kommen. An der Stelle kann man auf jeden Fall ein paar lustige Versuche beobachten.
Im Hochsommer kommt noch ein weiteres Problem dazu: Schatten. An den öffentlichen Strandabschnitten gibt es kaum natürlichen Schatten. Ein eigener Sonnenschirm kann deshalb Gold wert sein.
Zum Sonnenuntergang auf die Colline du Château

Gegen Abend würde ich zur Colline du Château hochgehen. Von hier hast du einen der bekanntesten Ausblicke über Nizza und die Promenade des Anglais. Oben kannst du außerdem durch den Park spazieren, den Wasserfall anschauen und auf der anderen Seite bis zum Hafen blicken.
Danach würde ich gar nicht unbedingt ein großes Restaurant einplanen. Wir haben uns während unserer Woche mehrmals Baguette mit Dips geholt und direkt am Strand zum Sonnenuntergang gegessen.
Das war nicht nur unkompliziert, sondern für mich teilweise schöner als ein klassisches Restaurantessen.
Tag 4: Èze und Menton an einem Tag
Wenn du nur eine Woche in Nizza verbringst, würde ich Èze und Menton miteinander kombinieren.
Genau das haben wir gemacht und grundsätzlich funktioniert es gut. Allerdings würde ich heute deutlich früher starten.
Von Èze-sur-Mer nach Èze Village wandern

Wir sind zunächst mit dem Zug gegen 10 Uhr von Nice Ville nach Èze-sur-Mer gefahren. Und let me tell you: Èze-sur-Mer ist nicht gleich Èze Village. Von dort hast du zwei Möglichkeiten, um zum berühmten Èze Village zu kommen: Bus oder zu Fuß.
Wir haben uns für den Fußweg entschieden. Der Weg nach oben ist wunderschön und bietet immer wieder tolle Ausblicke auf das Mittelmeer. Allerdings solltest du den Anstieg nicht unterschätzen. Wir waren ungefähr eine Stunde unterwegs und gerade im Sommer wird es sehr heiß.
Es gibt zwischendurch zwar Schatten, trotzdem würde ich im Hochsommer möglichst früh starten, ausreichend Wasser mitnehmen und festes Schuhwerk tragen.
Trotz Abraten war der Weg mit festen Sandalen für uns machbar, drauf anlegen sollte man es aber vnicht unbedingt.
Wenn du nicht wandern möchtest, kannst du den Bus nehmen. Allerdings fährt dieser teilweise nur ein- bis zweimal pro Stunde, schau deshalb vorher unbedingt nach der Verbindung.
Èze Village und der botanische Garten

Oben angekommen kannst du zunächst durch die kleinen Gassen von Èze schlendern. Wir haben bei Ma Première Boulangerie eine kleine Frühstückspause gemacht, bevor wir uns den botanischen Garten angesehen haben.
Den Jardin Exotique d’Èze würde ich besonders bei deinem ersten Besuch empfehlen.
Der Garten selbst ist nicht riesig und du brauchst nicht lang dafür. Das eigentliche Highlight ist für mich die Lage: Von oben hast du einen fantastischen Blick auf die Côte d’Azur.
Weiter nach Menton

Anschließend ging es für uns weiter nach Menton. Rund um die Altstadt erwarten dich die bekannten bunten Häuser, kleine Gassen und die orangenen Treppen hinauf zur Kirche.
Menton wirkt trotz der vielen Besucher etwas ruhiger als Monaco oder Cannes und eignet sich wunderbar zum Schlendern.
Von den Bahnhöfen Menton beziehungsweise Menton Garavan solltest du ungefähr 20 bis 25 Minuten bis zum Bereich rund um den Plage des Sablettes einplanen.
Am Nachmittag kannst du dich noch an den Strand legen. Auch hier war es im Hochsommer allerdings ziemlich voll. Gegen Ende der Promenade findest du einige Palmen, die zumindest etwas Schatten spenden.
Èze und Menton an einem Tag sind definitiv machbar wenn du keine zeitintensiven Dinge vor Ort planst.
Mein wichtigster Tipp: Starte früher als wir.
Tag 5: Cannes Promenade, Altstadt und Sandstrand

Am fünften Tag würde ich noch einmal die Richtung wechseln und nach Cannes fahren.
Cannes fühlt sich noch einmal anders an als Nizza oder Menton. Die berühmte Promenade, die Hotels und natürlich der Palais des Festivals sorgen für das typische Côte-d’Azur-Flair, das man mit der Stadt verbindet.
Für einen schönen Überblick würde ich zunächst in Richtung Musée des Explorations du Monde hinaufgehen. Von dort hast du einen tollen Blick über den Hafen und die Promenade.
Anschließend kannst du zum Palais des Festivals laufen. An den bekannten Fotospots kann sich allerdings eine ordentliche Schlange bilden.
Baden in Cannes
Ein großer Vorteil von Cannes ist der Sandstrand. Allerdings solltest du dich vorher informieren, welchen Abschnitt du besuchen möchtest. Große Teile des zentralen Strandes gehören zu privaten Beach Clubs und Hotels.
Öffentliche Bereiche findest du unter anderem an den äußeren Abschnitten, diese können im Sommer allerdings sehr voll werden und natürlichen Schatten gibt es kaum.
Ein Tipp, den ich beim nächsten Mal definitiv nutzen würde: rechtzeitig einen Platz am Plage publique Zamenhof reservieren. Die Liegen sind zwar nicht so luxuriös, dafür zahlst du im Gegensatz zu den sonstigen Bach Clubs an der Côte d’Azur nur knapp 10€ statt 50€ am Tag.
Wenn du Strand und Promenade miteinander verbinden möchtest, lohnt sich Cannes meiner Meinung nach trotzdem als Tagesausflug.
Tag 6: Villa Ephrussi de Rothschild und Villefranche-sur-Mer

Für Tag sechs würde ich Kultur und Strand miteinander verbinden. Von Nizza kannst du mit dem Bus zunächst zur Villa Ephrussi de Rothschild fahren.
Schon die Lage der Villa ist spektakulär. Du kannst durch die historischen Räume laufen und anschließend die verschiedenen Gartenbereiche erkunden. Besonders schön fand ich die zahlreichen Ausblicke auf das Meer und die umliegende Landschaft.
Anschließend kannst du mit derselben Buslinie weiter nach Villefranche-sur-Mer fahren.
Nachmittag in Villefranche-sur-Mer

Villefranche eignet sich perfekt für einen entspannten zweiten Teil des Tages. Wir haben zunächst direkt am Hafen zu Mittag gegessen und sind danach an den Strand gegangen.
Die Kulisse ist wunderschön und der Strand deutlich sandiger und angenehmer als der typische Kiesstrand von Nizza.
Im Hochsommer gibt es allerdings einen großen Nachteil: Der Strand ist enorm beliebt und die Liegefläche relativ klein. Dadurch kann es sehr voll werden.
Auch Schatten ist knapp. Wenn du einen ganzen Nachmittag bleiben möchtest, würde ich vorher schauen, wo du einen Sonnenschirm ausleihen kannst.
Gelegentlich liegen außerdem Kreuzfahrtschiffe vor Villefranche, wodurch es im Ort zusätzlich voller werden kann. Trotzdem würde ich die Kombination genauso wieder machen.
Tag 7: Noch einmal Nizza genießen

Den letzten Tag würde ich bewusst nicht mehr mit einem großen Ausflug vollpacken. Nach sechs Tagen Côte d’Azur gibt es garantiert Orte in Nizza, die du noch einmal sehen möchtest.
Wir haben morgens zunächst etwas vom Bäcker geholt und sind später noch einmal durch die Innenstadt geschlendert.
Für den Nachmittag kannst du dich noch einmal an den Strand legen oder einen der Beach Clubs besuchen.
Ein Tipp, wenn dir die Strandliegen zu teuer sind und du dennoch im Schatten sitzen möchtest: beispielsweise beim Blue Beach kannst du etwas zu trinken bestellen und von dort aus auch ins Wasser gehen. Besonders am Nachmittag sind da teilweise einige Sitzplätze frei und du investierst nur in einen Cocktail anstatt direkt 50€ Tagespreis für eine Liege.
Alternativ kannst du dir Fahrräder oder Inliner ausleihen und die Promenade entlangfahren. Gerade dafür ist Nizza perfekt. Am Abend würde ich noch einmal durch Vieux Nice und über den Place Masséna laufen.
Wir waren unter anderem im Rive Masséna direkt am Place Masséna essen und haben dort trotz der zentralen Lage einen sehr schönen letzten Abend verbracht.
Meine Highlights für 7 Tage Nizza

Wenn du nicht alles aus diesem Reiseplan übernehmen möchtest, gibt es ein paar Dinge, die ich bei einem ersten Nizza-Urlaub auf keinen Fall auslassen würde.
Allen voran steht für mich der Cours Saleya mit der Altstadt. Hier bekommst du genau dieses südfranzösische Stadtgefühl, wegen dem sich Nizza so wunderbar als Urlaubsziel eignet.
Ebenfalls Pflicht ist die Colline du Château. Der Blick über die Promenade gehört für mich zu den schönsten der Stadt.
Und dann würde ich mir bewusst Zeit für das Meer nehmen.
Nicht nur kurz an der Promenade vorbeilaufen, sondern wirklich baden, am Strand sitzen oder mit dem Fahrrad beziehungsweise Inlinern an der Küste entlangfahren.
Auch das Hôtel Negresco solltest du dir zumindest einmal von außen ansehen. Das berühmte Hotel gehört für mich einfach zum Stadtbild von Nizza.
Brauchst du in Nizza einen Mietwagen?
Für diese Route ganz klar: nein. Wir haben innerhalb Nizzas fast alles zu Fuß gemacht und für die Ausflüge Zug und Bus genutzt.
Monaco, Èze, Menton, Cannes und Villefranche liegen entlang beziehungsweise nahe der Küste und sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar.
Ein Mietwagen hätte uns bei dieser Route eher zusätzliche Parkplatzsuche und Stress beschert. Im Hochsommer musst du allerdings damit rechnen, dass Züge und Busse sehr voll werden.
Gerade auf der Bahnstrecke Richtung Monaco würde ich deshalb früh fahren und möglichst bereits in Nice Ville einsteigen.
Früh aufstehen lohnt sich an der Côte d’Azur

Wenn ich aus unserer Woche einen Tipp besonders hervorheben müsste, wäre es wahrscheinlich: Steh früh auf. Das gilt vor allem im Sommer.
Vor 9 oder 10 Uhr wirken Nizza und die umliegenden Orte teilweise wie verwandelt. Die Straßen sind ruhiger, du bekommst leichter einen Platz in Cafés und kannst dabei zusehen, wie die Stadt langsam zum Leben erwacht.
Später kommen Tagesgäste hinzu, die Strände füllen sich und gerade die bekannten Orte können sehr voll werden. Für Èze, Monaco und beliebte Strände würde ich deshalb immer versuchen, möglichst früh unterwegs zu sein.
Was ist die beste Reisezeit?
Wir waren Ende August in Nizza. Zu diesem Zeitpunkt ging die absolute Hochsaison langsam ihrem Ende entgegen, trotzdem war es vielerorts noch sehr voll.
Besonders in den Zügen, an beliebten Stränden und in Orten wie Monaco hat man deutlich gemerkt, dass August Hauptreisezeit ist.
Wenn du ausschließlich einen Badeurlaub möchtest, ist das natürlich weniger problematisch.
Für eine Kombination aus Baden, Sightseeing und Tagesausflügen würde ich persönlich aber eher Mai/Juni oder September/Oktober wählen.
Dann kannst du die Côte d’Azur immer noch sommerlich erleben, ohne zwangsläufig mitten in der größten Hitze und dem stärksten Besucherandrang unterwegs zu sein.
Schau auch gern in meinem Bericht zur Côte D’Azur im Winter vorbei, da habe ich meine Erfahrungen von einem Besuch Ende Oktober bis Ende März geteilt 🙂
Mein Fazit: Reichen 7 Tage für Nizza?
Sieben Tage sind für Nizza und die Côte d’Azur meiner Meinung nach eine richtig gute Reisedauer, allerdings kann man auch locker 10 oder 14 Tage draus machen, wenn das nötige Kleingeld stimmt.
Du hast genug Zeit, Nizza selbst kennenzulernen und musst dich trotzdem nicht zwischen Monaco, Èze, Menton, Cannes und Villefranche entscheiden.
Trotzdem würde ich versuchen, die Woche nicht zu voll zu packen. Die Côte d’Azur lebt für mich gerade davon, dass man sich treiben lassen kann. Durch die Gassen von Vieux Nice, über eine Promenade oder einfach für ein paar Stunden ans Meer.
Wenn ich unsere Reise noch einmal planen würde, würde ich deshalb fast dieselbe Route wählen. Ich würde lediglich früher in die Tage starten und für eine Mischung aus Baden und Sightseeing eher im Juni oder September statt im August reisen.
Nizza selbst würde ich dabei jederzeit wieder als Basis wählen. Die Stadt bietet genug für mehrere eigene Urlaubstage und gleichzeitig liegen einige der schönsten Orte der Côte d’Azur praktisch direkt vor der Haustür.
Und jetzt viel Spaß beim Reise planen und bis zum nächsten Mal!


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